Fünf Millionen Euro für Schule in der Mecklenburgischen Schweiz

Finanzierung von Schulbauvorhaben Johann-Heinrich-von-Thünen gesichert

20.11.2020, 18:14 Uhr | Wahlkreisbüro Torsten Renz | Jördenstorf

Ein Förderbescheid über 5 Millionen Euro ist auf dem Weg nach Jördenstorf. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag, Torsten Renz, erklärt hierzu: „Ich bin überglücklich, dass mein beharrliches Werben für den Neubau der Schule in Jördenstorf Früchte trägt. Für viele junge Familien ist die Frage, ob es vor Ort eine moderne, gut ausgestattete Schule gibt, von zentraler Bedeutung. Die Investition in Jördenstorf ist deswegen ein klares Bekenntnis des Landes Mecklenburg-Vorpommern zum ländlichen Raum.

Die Fördersumme stammt aus regulären Haushaltsmitteln. Im aktuellen Doppelhaushalt hat das Land Mecklenburg-Vorpommern ein Schulpaket in Höhe von 200 Millionen EURO eingeplant. Ziel des Programmes ist es, die Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler zu verbessern und den Arbeitsplatz ‚Schule‘ für Lehrkräfte attraktiver zu machen. Ein Viertel der Summe, also 50 Millionen Euro, stehen für Schulbauvorhaben zur Verfügung. Davon werden 40 Millionen Euro für Schulbauprojekte außerhalb der Mittel- und Oberzentren verwendet, die im Rahmen der bislang verfügbaren Förderprogramme nicht oder nicht hinreichend unterstützt werden können. Hierzu zählen größere Vorhaben, wie umfangreiche Sanierungen bzw. Ersatz-, An- oder Neubau von Schulbauten. Es handelt sich demnach um eine Art ‚Dorfschulförderprogramm‘, von dem Jördenstorf profitiert.
 
Die Zuwendung für Jördenstorf wird im Rahmen der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss zur Deckung der Gesamtausgaben im Wege der Anteilfinanzierung gewährt. Der Fördersatz richtet sich nach der Leistungsfähigkeit des Schulträgers, und die maximale Förderhöhe beträgt 5 Millionen Euro. Der Förderanteil beträgt je nach Leistungsfähigkeit der Gemeinde zwischen 50 Prozent und 80 Prozent. Mit der Umsetzung hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern (WM) das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI) beauftragt.“